Stromvergleich Stiftung Warentest: Tipps zum Stromvergleich

Der Ratgeber Stromvergleich Stiftung Warentest für einen Stromvergleich: Nach einer Strompreiserhöhung (z.B. durch die steigende Ökostrom-Umlage / EEG-Umlage) kann der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter viel Geld sparen und die Haushaltskasse entlasten.

Auf der Suche nach dem besten Stromanbieter werden Verbraucher mit zahlreichen Angeboten für besonders günstige Stromtarife konfrontiert. Viele Stromanbieter locken neue Kunden mit einem Neukundenbonus oder sogar einem Sofortbonus. Doch wie erkennen Verbraucher seriöse Stromanbieter?

Was empfiehlt die Stiftung Warentest beim Stromvergleich?

Bei einem Stromvergleich sollten Verbraucher auf verbraucherfreundliche Kriterien im Stromrechner achten, um nur noch faire Stromtarife im Vergleichsrechner angezeigt zu bekommen. Die Stiftung Warentest (test.de) testete im Februar 2013 zahlreiche Stromvergleichsportale und rät Stromkunden, im Stromvergleichsrechner die Filterfunktionen aktiv zu nutzen und die Häkchen bewusst zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Auch in 2017 haben diese Kriterien für Stromvergleich der Stiftung Warentest noch ihre Gültigkeit.

  • Monatlichen Stromabschlag zahlen anstatt Vorauskasse.
  • Preisgarantie sollte mindestens 12 Monate betragen bzw. die ganze Vertragslaufzeit abdecken.
  • Neukundenbonus sollte nicht an Bedingungen geknüpft sein und spätestens in der ersten Jahresendabrechnung verrechnet werden.
  • Kündigungsfrist sollte am Ende der ersten Vertragslaufzeit nicht länger als 6 Wochen betragen.
  • Pakettarife mit einer fest vereinbarten Zahl von Kilowattstunden (kWh) nicht abschließen, da sie unfair sind
  • Stromtarife mit Kaution nicht abschliessen, da sie unüblich sind.
  • Auf Kundenmeinung, Kommentare und Erfahrung anderer Kunden achten, die den Stromanbieter bewertet haben.

Tipp für den Stromvergleich

Deaktivieren Sie die Option „Neukundenbonus berücksichtigen“ im Stromrechner, um sich die tatsächlichen Strompreise pro Jahr ohne Bonus und Gutschrift anzeigen zu lassen. Schließen Sie möglichst einen Stromvertrag mit einem Sofortbonus ab anstatt einem Neukundenbonus, der erst am Ende der Vertragslaufzeit oder noch später (eventuell) überwiesen wird.

Sofern Sie sich für einen Bonus entscheiden, sollten Sie diesen nur in Anspruch nehmen, wenn damit keine Vorkasse beim Stromanbieter verbunden ist.